Haltbarkeit von Spreewaldgurken
Die sind doch noch gut!
Ein kleines Glas Gurken snackt sich schnell weg. Bei größeren Behältnissen dagegen stellt sich die Frage der Haltbarkeit: Wie lange kann ich die SpreewaldMüller-Spezialitäten ohne Bedenken genießen? Während bei geschlossenen Verpackungen lediglich das Mindesthaltbarkeitsdatum zu beachten ist, können Sie bei angebrochenen Verpackungen die Haltbarkeit in hohem Maße selbst beeinflussen. Entscheidend dabei sind Hygiene und richtige Aufbewahrung.
Bei Rohkonserven im Eimer(chen) empfiehlt es sich, für jedes Produkt eine separate Zange zum Entnehmen zu verwenden. Zangen, die mit Salz-Dill-Gurken (Saure Gurken) oder Sauerkraut in Berührung gekommen sind, dürfen in keinem Fall für andere Rohkonserven verwendet werden. Diese Produkte enthalten natürliche Milchsäurebakterien, die die Aufgüsse von allen anderen Gurkenkonserven „impfen“ und damit für ein rasches Verderben sorgen. Zudem sollten geöffnete Konserven immer wieder zurück in die Kühlung gestellt werden.
Bei Glasware gibt es vor allem einen Sündenfall: das Entnehmen von Spezialitäten mit den Fingern. Egal wie groß der Heißhunger ist: Bewaffnen Sie sich zunächst mit einer Gabel oder einer sauberen Gurkenzange aus Plastik. Nach dem Essen gilt: schnell wieder den Deckel aufschrauben und das Glas sofort zurück in den Kühlschrank stellen. Werden diese Regeln nicht beachtet, passiert das Unvermeidliche. Es bilden sich Bläschen, Schaum oder Schlieren. Dann bleibt nur noch eine Option: wegwerfen und neu kaufen!

