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Spannender als jeder Tatort:

Führung zu den Schauplätzen der Spreewald-Krimis



Foto: Uwe Hegewald

Die Spreewaldkrimis sind vielleicht die einzigen im deutschen Fernsehen, deren Star nicht irgendein Schauspieler ist – sondern die Landschaft. Viele Besucher entdecken die Schönheit des Spreewalds während der Flimmerstunde auf der heimischen Couch. Und während sie eigentlich nur einen Krimi schauen wollten, sind sie schon mittendrin in der Ferienplanung. Wer sich das Ganze mal „in echt“ ansehen will, sollte sich die wöchentlichen Führungen der Spreewald-Christl nicht entgehen lassen. In regionaler Tracht führt sie zu den Originalschauplätzen, plaudert über geschichtliche Hintergründe und erzählt Anekdoten vom Set. Ein Muss für Fans – aber Vorsicht: Buchen Sie schnell, die Nachfrage ist kriminell hoch!


Rezept:

Matjes nach Hausfrauenart mit Spreewälder Gewürz-Gurken



Zutaten für 4 Personen:
- 8 Matjesfilets
- 300 g Schmand
- 150 g Joghurt, 200 ml Milch
- 1-2 Spreewälder Gewürz-Gurken
- 1 Apfel, 2 Zwiebeln
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren
- 4 Pimentkörner
- 1 TL Zucker
- Zitronensaft
- Pellkartoffeln

Für diese Spreewälder Version eines nordischen Klassikers verrühren Sie zunächst Schmand, Joghurt, Milch und Zucker in einer Schüssel. Die Lorbeerblätter sowie Wacholderbeeren und Pimentkörner – jeweils zerdrückt, damit sie ihre Schärfe entfalten – geben Sie in einen Teebeutel und heben diesen unter die Soße. Ebenfalls untergehoben werden Apfel, Zwiebel und Gurke, jeweils kleingeschnitten.
Und nun zum Fisch: Sie lassen zunächst die Matjesfilets abtropfen und geben, falls Sie zu Matjes Natur greifen, noch 2 EL Rapsöl an die Marinade. Je nach Vorliebe werden die Filets im Ganzen oder als Stipp in Häppchenform zu der Marinade gegeben und leicht untergehoben. Die ideale Beilage sind Pellkartoffeln.

 

Die Zukunft beginnt jetzt:

EIP-Projekt zum
langfristigen
Qualitätserhalt der
Spreewälder Gurken



Qualität ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis harter Arbeit – das gilt auch für eine vermeintlich zeitlose regionale Spezialität wie die Spreewälder Gurke. Daher ist es nur folgerichtig, wenn sich eine Allianz aus Anbau- und Verarbeitungsbetrieben gemeinsam mit Wissenschaftlern und Dienstleistern der langfristigen Qualitätssicherung widmet. Mit Blick auf Vertrieb und Markenschutz wurden bereits 1999 durch den Schutz der Bezeichnung „Spreewälder Gurken“ als geografische Angabe (g. g. A.) von der Europäischen Kommission wichtige Weichen gestellt.
Nun soll eine neue Initiative in Form einer Europäischen Investitions-Partnerschaft (EIP) über einen Zeitraum von vier Jahren prüfen, wo es Optimierungspotenzial entlang der Wertschöpfungskette gibt. Mit dem Ziel einer Minimierung von Ertrags- und Qualitätsverlusten nehmen die beteiligten Akteure den gesamten Prozess unter die Lupe – von der Saatgutauswahl bis zur Verarbeitung. Für entsprechende Maßnahmen stellen die EU und das Land Brandenburg gemeinsam eine Fördersumme von 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Wir von SpreewaldMüller wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und sind gespannt auf die Ergebnisse – denn ein Plus an Produktivität und Nachhaltigkeit ist ganz im Sinne unserer Philosophie.

Krampf lass nach:

Studie belegt entspannenden Effekt von Gurkenwasser

Das sauer lustig macht, dürfte bekannt sein. Gestaunt haben wir aber bei der Lektüre eines Artikels in der Fachzeitschrift „PhysioPraxis“ mit dem Titel „Saure Muskeln? Saure Gurken!“ In ihm empfiehlt der Physiotherapeut André Wolter mit Bezug auf eine US-amerikanische Studie, bei Krämpfen nach ausdauernder sportlicher Betätigung ein paar Schlucke Gurkenwasser zu trinken.
Im Gegensatz zu Magnesium, dessen positive Wirkung aus Sicht des erfahrenen Physiotherapeuten in den Bereich der Mythen gehört, konnte der krampflösende Effekt von Gurkenwasser immer wieder empirisch beobachtet werden: Wer einen Milliliter Gurkenwasser pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nimmt, hat gute Chancen, dass sich der Krampf nach etwas mehr als einer Minute löst – so lässt sich die durchschnittliche Krampfdauer um ca. die Hälfte reduzieren. Wie genau das funktioniert, ist nicht klar. Vieles spricht aber dafür, dass der saure Geschmack im Rachen die Aktivität der impulsgebenden Nervenzellen drosselt und somit krampflösend wirkt. Fazit: Unsere Gurkengläser gehören also nicht nur in den Vorratsschrank, sondern auch in die Hausapotheke.


Etiketten im Wandel der Zeit:

Die 70er-Jahre

Unser Unternehmen hat etwas, das man nirgends kaufen kann: eine lange und spannende Geschichte. In unserer Etikettenhistorie erinnern wir uns daran, wo wir herkommen – denn die unscheinbaren bunten Labels erzählen viel über die großen und kleinen Umbrüche aus fünf Jahrzehnten.

Die Produkte des Kombinats wurden unter einem einheitlichen Etikett vermarktet. Lediglich die Betriebsnummer verriet den Hersteller.

In den frühen 70er-Jahren wurden auf dem Unternehmensgelände Bauten vollendet, die das Erscheinungsbild unserer Manufaktur bis heute prägen und auch nach wie vor genutzt werden – u. a. eine Halle zum Einschneiden von Sauerkraut. Auch technisch gab es Neuerungen: Die Teilautomatisierung der Produktion (z. B. durch Förderbänder) entlastete die Belegschaft von schweren, monotonen Arbeiten wie dem Transport halbfertiger Waren. Neu angeschafft wurden auch eine Dosenfüllmaschine sowie im Zuge der Verstaatlichung und der damit einhergehenden Änderung der Produktpalette mehrere Autoklaven, in denen Produkte bis auf über 100 °C erhitzt werden konnten.
Überhaupt blieb mit der zweiten Verstaatlichungswelle im Jahr 1972 kein Stein auf dem anderen: Unser bis dato in Eigenregie geführtes Unternehmen wurde in das Kombinat Obst & Gemüsekonserve Golßen (Abk.: Kogo) eingegliedert und musste nun ausschließlich Produktionsaufgaben wahrnehmen. Für Vertrieb und Planung war ab diesem Zeitpunkt eine zentrale Stelle zuständig. Die Produktpalette umfasste neben Gurken nun auch Wintergemüse wie Rosenkohl und sogenannte Delikatprodukte wie Preiselbeeren, Spargel und Pfifferlinge.



Geschmack bewiesen – Süddeutsche Zeitung kürt SpreewaldMüller zum Testsieger!

Gewürzgurken sind nichts für Feinschmecker? Weit gefehlt! Stephan Hentschel, der vom Gault Millau ausgezeichnete Küchenchef des Berliner Vegetarierrestaurants Cookies Cream, hat für die Süddeutsche Zeitung sechs Sorten Original Spreewaldgurken getestet. Sein Fazit: Die Gurken von SpreewaldMüller sind die besten. Sie überzeugen mit ihrem naturbelassenen Charakter und einer ausgewogenen Gewürzmischung, die charakteristisch, aber nicht zu dominant ist. Wir freuen uns riesig über diese Anerkennung!

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http://www.sueddeutsche.de/stil/test-saurer-segen-1.2670366